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Ökonomik der Betriebszweige

Diversifizierung

Bild: Direktvermarktung Hofladen - Jan Potente/MLR
Bild: Direktvermarktung Hofladen - Jan Potente/MLR

Welches zusätzliche Einkommensstandbein ist für die landwirtschaftliche Familie das richtige? Wie verträgt sich dies mit dem Gesamtbetrieb? Welche Fähigkeiten und Interessen haben die Familienmitglieder hierzu?
Wieviel Zeit und Geld wird hierfür benötigt und was kostet ein landwirtschaftlicher Haushalt?

Neben dem demografischen Wandel führt insbesondere der Trend zur Regionalität zu einer höheren Nachfrage von qualifizierten Dienstleistungsangeboten. Landwirtschaftliche Unternehmen setzen auf die Kombination aus mehreren Erwerbszweigen. So sind Zusatzeinkommen und Diversifizierung aktuelle Schlagworte für landwirtschaftliche Betriebe, die ihre Existenz langfristig sichern und ihr Risiko auf mehrere Standbeine verteilen möchten:

Ob Direktvermarktung oder Ferienquartier, Vesperstube oder Lernbauernhof - viele landwirtschaftliche Unternehmen in Baden-Württemberg haben ihre klassischen Produktionszweige um zusätzliche Nebenbetriebe erweitert. Einerseits ist es wirtschaftliche Notwendigkeit, betrieblich auf mehreren Standbeinen zu stehen, andererseits zeugt es aber auch vom unternehmerischen Geschick der landwirtschaftlichen Familien, Marktchancen zu erkennen und die eigenen Ressourcen optimal zu nutzen.

Oft sind es die Frauen im ländlichen Raum, die kreative, neue Ideen entwickeln, Umsetzungsstrategien aktiv verfolgen, Betriebszweige als weitere Einkommensquellen gründen und managen.

Damit unsere Frauen in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum die Zukunft aktiv und gleichberechtigt mitgestalten können, haben wir beispielgebend für Europa das Programm „Innovative Maßnahmen für Frauen im Ländlichen Raum" entwickelt.

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