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Begrenztes Apfelangebot

Aktuell fällt die Nachfrage nach Äpfeln der Jahreszeit entsprechend etwas ruhiger aus. Zitrusfrüchte aus Spanien bieten sich zunehmend als Alternative an. Immerhin ist die Käuferreichweite bei Äpfeln in diesem Jahr größer. Besitzer von Hausgärten sind im Frühjahr vom Frost nicht verschont geblieben und treten diesen Herbst ebenfalls als Käufer auf.


Um die Nachfrage braucht man sich am Bodensee aber ohnehin keine Sorgen zu machen: Erste Vorratsdaten für Süddeutschland zeigen ein Defizit gegenüber dem Vorjahr von über 100.000 t bzw. fast 75 % auf. Am Bodensee werden die Apfelvorräte bereits im Frühjahr zur Neige gehen, die beliebte Sorte Elstar könnte sogar schon zum Jahreswechsel ausverkauft sein.


In der zweiten Saisonhälfte wird sich die Versorgungslage mit Äpfeln in Deutschland entsprechend noch einmal einengen. Aktuell fehlen bundesweit bei Elstar, Braeburn und Gala „nur“ 35 % der Mengen vom Vorjahr. Der Ausfall bei lange haltbaren Sorten wie Jonagold und Co von 50 % wird sich noch einmal umso deutlicher bemerkbar machen.


Bereits jetzt kaufen Händler verstärkt an der Niederelbe, in Südtirol und Frankreich Ware hinzu. Selbst polnische Äpfel werden vermehrt nach Deutschland importiert. Aber auch EU-weit verzeichnet man große Ernterückgänge. Entsprechend hohe Forderungen kann man gegenüber dem Handel durchsetzen. Auch Ware der Handelsklasse 2 bleibt als günstige Alternative gefragt. Bislang zeigen sich hier bei den Kunden keine Akzeptanzprobleme gegenüber Frostberostung an der Apfelschale.



© Hezel, LEL Schwäbisch Gmünd
www.agrarmaerkte-bw.de

Stand: 22.11.2017

Aktuelle Preise

(KW 46, Baden-Württemberg)

Brotweizen
140
€/t
Braugerste
190
€/t
Futtergerste
130
€/t
Körnermais
145
€/t
Raps
350
€/t

Quelle: LBV

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