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Aktuelle Preise KW 49/18

(Baden-Württemberg)
 

Brotweizen
180
€/t
Braugerste
220
€/t
Futtergerste
173
€/t
Körnermais
170
€/t
Raps
350
€/t

Quelle: LBV

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Noch keine Trendwende bei Raps erkennbar


Die Rapskurse an der MATIF in Paris zeigten in den zurückliegenden Wochen einen leichten Abwärtstrend. Zwischenzeitlich scheinen die Kurse auf einem Niveau um 370 €/t einem stabilen Seitwärtstrend zu folgen. Der Frontmonat FEB19 konnte zwar im Vergleich zum 2. Quartal 2018 gut 20 €/t zulegen. Ein Durchbruch nach oben, über die 380 €/t-Marke, will jedoch nicht gelingen. Vielmehr drückten die Nachrichten über eine Super-Sojaernte in den USA die Rapskurse leicht nach unten.

Die fundamentalen Daten im Ölsaatenbereich verweisen auf ein hervorragende Versorgung, insbesondere ausgelöst durch die sehr gute Sojaversorgung in 2018/19. Ebenfalls gute Versorgung weist der Pflanzenölbereich (v.a. Palmöl) auf. Hinzu kommt der Handelsstreit zwischen den USA und China, der über weite Strecken dazu geführt hat, dass China seine Einkaufspolitik für Soja komplett auf südamerikanische Herkünfte ausgerichtet hat. Mit der Folge, dass US-Bohnen sich den Weg auf andere Märkte suchen mussten und damit stark unter Preisdruck gerieten. Die Kurse fielen auf Niedrigstwerte mit knapp über 800 US-Cent pro bushel, so niedrig wie zuletzt 2006.

Die Geschehnisse im Sojabereich beeinflussten auch die Rapspreise und – kurse. Trotz schwächster Rapsernte in der EU-28 und in Deutschland war kein Durchbrechen der 380 €/t-Marke möglich. Seit Ende vergangener Woche ist eine leichte Erholung der Sojakurse in den USA spürbar, seit US-Präsident Trump und der chinesische Staatspräsident Xi Jinping beim G20-Gipfel miteinander gesprochen haben. Auf die Rapskurse wirkte sich das Gespräch aber bislang nicht aus.

Wirft man alle Faktoren, insbesondere die gute Versorgung mit Soja, welches aufgrund des noch nicht endgültig gelösten Handelsstreits zwischen USA und China v.a. auch den Weg nach Europa sucht, in den Ring, so sollte es bei einer Erholung der Rapskurse durchaus eine Überlegung wert sein, im Rahmen des Risikomanagements Teilverkäufe in Betracht zu ziehen. Denn ob die auflaufenden Lagerkosten tatsächlich durch spürbare Kurssteigerungen übertroffen werden können ist noch ungewiss.


© Schmid,  LEL Schwäbsich Gmünd

Stand: 05.12.2018

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AGRARMÄRKTE 2018

Kapitel 2 Getreide

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