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Schlachtrinder

Marktlage Jungbullen

Die Nachfrage der Schlachtbetriebe nach Jungbullen hat sich deutlich beruhigt und wird derzeit als schwach beschrieben. Selbst ein überschaubares Angebot reicht durchweg und problemlos aus, den Bedarf zu decken.

Saisonal erfolgt zum Monatswechsel die Sortimentsumstellung im LEH, sodass das Rindfleischgeschäft mit Rouladen und Keulenteilen vom Jungbullen mit Ablauf des Monats März vorbei ist. Auch die kommenden Osterfeiertage bieten wenig Hoffnung auf eine Absatzbelebung, denn zu Ostern konzentriert sich das Interesse aus dem LEH erfahrungsgemäß stärker auf Kurzbrat­artikel.

Entsprechend ist zu erwarten, dass die Jungbullenpreise in den nächsten Wochen saisonal weiter nachgeben.

Im 1. Quartal 2017 wurden Jungbullen im Schnitt mit 3,79 €/kg SG bewertet. In KW 12 wurden von den Schlachtbetrieben im Südwesten im Schnitt 3,73 €/kg SG für Jungbullen (E-P) bezahlt.

Bio-Jungbullen (E-P) kosteten im Februar 2017 deutschlandweit 4,46 €/kg SG (+5 ct/kg gg. Vj.).

31.03.2017

Jungbullen aktuell
Jungbullen 3 Jahre
Kontakt

Bernhard Stetter

07171 / 917 242

llm@lel.bwl.de

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Marktlage Färsen

Die Färsenschlachtungen lagen im 1. Quartal 2017 auf Vorjahresniveau und es wurden im Schnitt 3,41 €/kg SG erlöst.

Die Marktlage bei Schlachtfärsen wird derzeit als ausgeglichen beschrieben. In KW 12 lagen die Färsenpreise (E-P) bei 3,42 €/kg SG.

Bio-Färsen (E-P) erlösten im Februar 2017 deutschlandweit 4,34 €/kg SG und damit 2 ct/kg weniger als im Vorjahr.

31.03.2017

Färsen aktuell
Färsen 3 Jahre
Marktlage Kühe

Das Angebot an Kühen ist im Verhältnis zur Nachfrage derzeit zumeist knapp, der Preis liegt über dem Vorjahreserlös. Abschläge bei den männlichen Tieren begrenzen jedoch den Preisanstieg bei Kühen, vor allem das Fleisch vom Vorderviertel steht in Konkurrenz zum Fleisch vom Jungbullen.

Nicht zuletzt aufgrund von deutlichen Abschlägen bei männlichen Tieren können die Erzeuger bei Schlachtkühen nur mit stabilen Preisen rechnen. Offen ist, ob die über die BLE beantragte Milchsonderbeihilfe, für die rund 30 % der Milcherzeuger in Deutschland Anträge eingereicht haben, im April einen Einfluss auf das Angebot von Schlachtkühen haben wird und wie sich die niederländischen Pläne zur phosphatbedingten Abstockung der Milchviehherden auswirken.

Im 1. Quartal 2017 wurden Kühe im Schnitt mit 2,69 €/kg SG bewertet. Von den meldepflichtigen Schlachtereien im Marktgebiet wurden in KW 12 2,76 €/kg SG (E-P) bezahlt.

Bio-Schlachtkühe (E-P) kosteten im Februar bundesweit 3,22 €/kg SG und damit 5 ct/kg mehr als im Vorjahr.

31.03.2017

Kühe aktuell
Kühe 3 Jahre

Schlachtrinder 10 Jahre

Kalenderjahr

2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

Jungbullen

E‑P

2,91 3,21 3,10 3,20 3,56 3,91 3,79 3,62 3,78 3,66
Färsen

E‑P

2,76 2,95 2,82 2,81 3,15 3,56 3,64 3,52 3,5 3,36
Kühe

E‑P

2,26 2,51 2,23 2,28 2,73 3,11 2,99 2,66 2,77 2,56

Wirtschaftsjahr

06/07 07/08 08/09 09/10 10/11 11/12 12/13 13/14 14/15 15/16
Jungbullen

E‑P

2,94 3,03 3,22 3,07 3,36 3,73 3,95 3,67 3,66 3,73
Färsen

E‑P

2,75 2,85 2,92 2,77 2,94 3,34 3,68 3,57 3,52 3,42
Kühe

E‑P

2,25 2,4 2,41 2,2 2,46 2,93 3,15 2,8 2,7 2,65

Preise in Baden-Württemberg (ab 2012 für BW, He, RP)   nach der 4. DVO/1. FlGDV in €/kg SG, frei Schlachtstätte, ohne MwSt.

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