Service-Navigation

Suchfunktion

Schlachtrinder

Marktlage Jungbullen

Ab Anfang Februar erwies sich der Handel mit Schlachtbullen besserer Qualität zunehmend als schwierig. Dagegen waren v.a. Jungbullen der Kategorie O gesucht. Gleichzeitig hatte der jahreszeittypische Anstieg der Schlachtungen Anfang März Preisschwächen zur Folge. Dabei gerieten wieder vor allem die Preise der besseren Qualitäten unter Druck. Mit sinkendem Bedarf waren die Schlachtunternehmen nicht länger bereit, das hohe Preisniveau zu halten. Auch das Osterfest änderte nichts am gut versorgten Markt, vielmehr schien die Nachfrage dafür bereits bedient gewesen zu sein. Die Preise konnten dem Angebotsdruck nicht weiter standhalten und fielen um 10 Cent/kg SG. Neben dem übersättigten Markt drückt auch kostengünstige Ware aus dem Ausland, welche den deutschen Markt regelrecht überschwemmt. In KW 12 wurden von den Schlachtereien für Jungbullen (E-P) im Marktgebiet Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz bei einer Menge von 2.482 Tieren im Durchschnitt 3,62 €/kg SG bezahlt.

Bio-Jungbullen (E-P) kosteten im Februar deutschlandweit 4,41 €/kg SG.



31.03.2016

Jungbullen aktuell
Jungbullen 3 Jahre
Kontakt

Katharina Henning

07171 / 917 243 

llm@lel.bwl.de

Telefonverzeichnis

Marktlage Färsen

Der Schlachtfärsenmarkt zeigte sich bis Ende März sehr freundlich. Durch ein begrenztes Angebot vor allem in den abfallenden Kategorien ließen sich Preiserhöhungen problemlos umsetzen. Die Vermarktung lief durchweg flott, bei einem knapp ausfallenden Angebot. Sai-sontypisch kommt leichter Preisdruck auf, bedingt durch die schwächelnde Nachfrage. In der aktuellen Woche liegen die Färsenpreise in Baden-Württemberg auf einem Niveau von 3,40 €/kg SG.

Bio-Färsen (E-P) erlösten im Februar deutschlandweit 4,32 €/kg SG



31.03.2016

Färsen aktuell
Färsen 3 Jahre
Marktlage Kühe

Der Markt für Schlachtkühe ist schon seit Wochen durch ein knappes Angebot, bei reger Nachfrage geprägt. Die Tiere werden trotz niedriger Milchpreise nur verhalten abgeliefert. Offenbar steht bei den Milchkuhhaltern immer noch die Herdenaufstockung im Vordergrund. Den überschaubaren Stückzahlen steht eine rege Nachfrage gegenüber. Bis KW 9 wurden teilweise mehr Schlachtkühe als Jungbullen vermarktet. Saisonal typisch wurden in den vergangenen Wochen vermehrt kostengünstige Fleischarten und Teilstücke nachgefragt. Durch die verminderte Nachfrage seitens des Lebensmitteleinzelhandels lässt die Bereitschaft der Schlachtunternehmen, weiter anziehende Preise zu bezahlen, langsam nach

In KW 12 wurde für 3.705 Schlachtkühe in Baden-Württemberg ein Durchschnittspreis von 2,60 €/kg SG bezahlt. Bio-Schlachtkühe (E-P) kosteten im Februar bundesweit 3,17 €/kg SG.


31.03.2016

Kühe aktuell
Kühe 3 Jahre

Schlachtrinder 10 Jahre

Kalenderjahr

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

Jungbullen

E‑P

2,54

2,48

2,62

2,93

3,07

2,91

3,21

3,10

3,20

3,56

3,91

3,79

3,62

 3,78

Färsen

E‑P

2,08

2,19

2,32

2,61

2,76

2,76

2,95

2,82

2,81

3,15

3,56

3,64

3,52

 3,50

Kühe

E‑P

1,65

1,71

1,85

2,17

2,29

2,26

2,51

2,23

2,28

2,73

3,11

2,99

2,66

 2,77

Wirtschaftsjahr

02/03

03/04

04/05

05/06

06/07

07/08

08/09

09/10

10/11

11/12

12/13

 13/14

14/15

15/16

Jungbullen

E‑P

2,62

2,44

2,83

3,03

2,57

3,03

3,22

3,07

3,36

3,73

3,95

 3,67

3,66

Färsen

E‑P

2,19

2,20

2,51

2,67

2,65

2,85

2,92

2,77

2,94

3,34

3,68

 3,57

3,52

Kühe

E‑P

1,74

1,70

2,08

2,21

2,19

2,40

2,41

2,20

2,46

2,93

3,15

2,80

2,70

Preise in Baden-Württemberg (ab 2012 für BW, He, RP) nach der 4. DVO/1. FlGDV in €/kg SG, frei Schlachtstätte, ohne MwSt.

Fußleiste