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Schlachtrinder

Marktlage Jungbullen

Die Jungbullenpreise erreichen traditionell um die Weihnachtszeit ihren Zenit und gehen nach den Feiertagen zurück. In diesem Jahr lag das Angebot nach Weihnachten witterungsbedingt und wegen der reduzierten Preise unter dem Vorjahresdurchschnitt. Erst in der letzten Woche ist die Abgabebereitschaft der Bullenmäster wieder auf Normalmaß gestiegen.

                       

Die Nachfrage nach Jungbullen hat sich seit der Monatsmitte beruhigt und auch im Februar dürfte der Handel mit Rindfleisch üblicherweise auf Sparflamme verlaufen, Preisschwächen sind in dieser Zeit üblich. Der Kälteeinbruch führte dazu, dass viele Mäster ihre Stalltore geschlossen hielten. Die winterlichen Temperaturen dürften auch für einen stetigen Absatz an deftigem Rindfleisch gesorgt haben, sodass größere Abschläge vorerst ausbleiben könnten.

2016 wie schon 2015 wurden in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz wöchentlich durchschnittlich 3.105 Jungbullen geschlachtet.

In KW 4 wurden von den Schlachtbetrieben im Land im Schnitt 3,80 €/kg SG für Jungbullen (E-P) bezahlt. Bio-Jungbullen (E-P) kosteten im Dezember deutschlandweit 4,41 €/kg SG (+5 ct/kg gg. Vj).

31.01.2017

Jungbullen aktuell
Jungbullen 3 Jahre
Kontakt

Bernhard Stetter

07171 / 917 242

llm@lel.bwl.de

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Marktlage Färsen

m Land wurden 2016 wöchentlich 1.700 Färsenschlachtungen gemeldet. In den ersten Wochen des neuen Jahres wurden, wie bei Jungbullen, deutlich weniger Färsen geschlachtet als im Vorjahr. Inzwischen haben sich die Schlachtzahlen wieder normalisiert. Die angestiegenen Milchpreise dürften manchen Milcherzeuger dazu bringen, Färsen wieder vermehrt in die Kuhherden zu integrieren.

In KW 4 lagen die Färsenpreise (E-P) bei 3,41 €/kg SG. Bio-Färsen (E-P) erlösten im Dezember 2016 deutschlandweit 4,32 €/kg SG und damit 5 ct/kg mehr als im Vorjahr.

31.01.2017

Färsen aktuell
Färsen 3 Jahre
Marktlage Kühe

Die Schlachtkuhpreise zeigten 2016 in Folge der schlechten Milchpreise und des hohen Schlachtkuhangebots im Frühjahr/Sommer so gut wie keinen saisonalen Anstieg. Die Erlöse liegen derzeit knapp über denen der beiden Vorjahre. Die Zahl der Schlachtungen liegt derzeit in etwa auf Vorjahresniveau.

                       

Die Einhaltung der Milchmengen der Milchsonderbeihilfe, für die rund ein Drittel der Milcherzeuger einen Antrag bei der BLE gestellt haben, wird evtl. Kuhschlachtungen forcieren. Der stabile Milchpreis wirkt dem allerdings entgegen.

Von den meldepflichtigen Schlachtereien im Land wurden in KW 4 im Schnitt 2,66 €/kg SG (E-P) bezahlt. Bio-Schlachtkühe (E-P) kosteten im Dezember bundesweit 3,17 €/kg SG und damit 2 ct/kg weniger als im Vorjahr.

31.01.2017

Kühe aktuell
Kühe 3 Jahre

Schlachtrinder 10 Jahre

Kalenderjahr

2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016

Jungbullen

E‑P

2,91 3,21 3,10 3,20 3,56 3,91 3,79 3,62 3,78 3,66
Färsen

E‑P

2,76 2,95 2,82 2,81 3,15 3,56 3,64 3,52 3,5 3,36
Kühe

E‑P

2,26 2,51 2,23 2,28 2,73 3,11 2,99 2,66 2,77 2,56

Wirtschaftsjahr

06/07 07/08 08/09 09/10 10/11 11/12 12/13 13/14 14/15 15/16
Jungbullen

E‑P

2,94 3,03 3,22 3,07 3,36 3,73 3,95 3,67 3,66 3,73
Färsen

E‑P

2,75 2,85 2,92 2,77 2,94 3,34 3,68 3,57 3,52 3,42
Kühe

E‑P

2,25 2,4 2,41 2,2 2,46 2,93 3,15 2,8 2,7 2,65

Preise in Baden-Württemberg (ab 2012 für BW, He, RP)   nach der 4. DVO/1. FlGDV in €/kg SG, frei Schlachtstätte, ohne MwSt.

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