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Schlachtschweine

Aktuell

Der deutsche Schlachtschweinemarkt ist geprägt von einer regen Nachfrage bei einem überschaubaren Angebot. Auch bei den EU-Nachbarn herrschen stabile bis feste Preise.

Marktlage Schlachtschweine

Der Preisanstieg für Schlachtschweine vor Weihnachten fand schon vor den Feiertagen ein Ende. Durch den Ausfall von Schlachttagen in Deutschland wurde von Seiten der Schlachtindustrie massiv Druck auf die Preise ausgeübt. Die Preisempfehlung der Erzeugergemeinschaften musste dadurch von Mitte Dezember bis zum Jahreswechsel um insgesamt 14 ct/kg zurückgenommen werden. Auch der Schlachtschweinemarkt in den Nachbarstaaten war von den zurückgehenden Preisen in Deutschland betroffen. Das Angebot stieg durch Verkäufe in den fallenden Markt, gleichzeitig fielen in allen EU-Staaten Schlachttage durch Feiertage aus.



Inzwischen herrscht im Handel mit Schlachtschweinen in der EU eine ausgeglichene Marktlage. Angebot und Nachfrage halten sich in allen Staaten die Waage. Der Vereinigungspreis für Schlachtschweine stieg in der letzten Januarwoche auf 1,57 €/kg SG. Von namhaften Schlachtunternehmen wurde mit Hauspreisen reagiert. Im Februar kam es in den vergangenen Jahren oft zu einer leichten Belebung der Schweinefleischnachfrage. Zudem dürfte das Angebot auch in den kommenden Wochen eher überschaubar bleiben, die jüngsten Viehzählungsergebnisse ergaben bei den meisten Kategorien Bestandsrückgänge.

2017 dürfte der Pro-Kopf-Verzehr von Schweinefleisch in Deutschland das sechste Jahr in Folge sinken. Gründe sind neben den sich verändernden Verzehrgewohnheiten und dem stetig wachsenden Anteil der älteren Bevölkerung auch die immer mehr zunehmende kritische Betrachtung der Nutztierhaltung sowie der Fleischbranche in der Öffentlichkeit. Zudem trägt der Flüchtlingsanteil dazu bei, dass der Pro-Kopf-Konsum von Schweinefleisch stärker sinkt als der inländische Fleischverzehr in Summe.

Die Exporte, welche seit 2012 Zuwachsraten bis zu 3 % jährlich aufweisen, sollten 2017 wegen des zu erwartenden sinkenden Inlandskonsums weiter steigen. Auf deutlichem Wachstumskurs waren im Jahr 2016 die Drittlandausfuhren nach China, während die Nachbarländer Deutschlands infolge eines höheren Schlachtaufkommens einen geringeren Einfuhrbedarf hatten.

In Baden-Württemberg wurde in KW 4 in den Handelsklassen S-P 1,59 €/kg SG gezahlt. Bio-Schlachtschweine (HKl. E) kosteten im Dezember 2016 in Deutschland 3,78 €/kg SG (+10 ct/kg gg. Vorjahr).



31.01.2017

Vereinigungspreis


Der 
Vereinigungspreis für den Zeitraum vom 23.03.2017 bis 29.03.2017 beträgt 1,61 €/Indexpunkt bzw. kg SG.

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Schweinepreise (S-P) Baden-Württemberg
Kalenderjahr
2002
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
 
1,33
1,23
1,40
1,42
1,49
1,35
1,56
1,42
1,41
1,53
1,72
1,72
1,58
1,42
1,52
Wirtschaftsjahr
02/03
03/04
04/05
05/06
06/07
07/08
08/09
09/10
10/11
11/12
12/13
13/14
14/15
15/16
 
 
1,26
1,27
1,45
1,45
1,41
1,43
1,54
1,40
1,46
1,61
1,74
1,69
1,49
1,40
 
Preise in Baden-Württemberg nach der 1. FlGDV in €/kg SG, frei Schlachtstätte, ohne MwSt.
Kontrakt CME Chicago (in €)
Kontrakt CME Chicago (in $)

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