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Tierische Märkte

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Jungbullenpreise übersteigen im Hochsommer die Preise der Vorjahre

Üblicherweise geht die Nachfrage nach Rindfleisch im Sommer zurück. Derzeit wird allerdings von einem im Verhältnis zur Nachfrage eher knappen Angebot an Großvieh berichtet. Waren die Rinderschlachtzahlen in Deutschland im Jahr 2016 annähernd stabil, ist in den ersten fünf Monaten des aktuellen Jahres in Deutschland ein Rückgang von 1,6 % zu beobachten. Die Zahl der geschlachteten männlichen Tiere liegt dabei auf annähernd stabilem Niveau, ein Rückgang der Schlachtungen ist vor allem im Bereich der weiblichen Tiere zu verzeichnen.

Die Schlachtzahlen von Jungbullen liegen im Südwesten derzeit um 3,7 % unter der Vorjahreswoche. Die Schlachtunternehmen sind allerdings nur begrenzt bereit, Aufschläge zu akzeptieren. Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch empfiehlt in dieser Woche einen Preis von 3,67 €/kg für Jungbullen der Handelsklasse R 3.

Von den preismeldepflichtigen Schlachtbetrieben im Südwesten wurden in der KW 30 für Jungbullen den Handelsklassen E-P 3,65 €/kg Schlachtgewicht bezahlt.

© Stetter, LEL Schwäbisch Gmünd
www.agrarmaerkte-bw.de



Stand:26.07.2017

Aktuelle Preise

(KW 29, Baden-Württemberg)

Ferkel
63,90
€/Ferkel
Schweine(S-P)
1,80
€/kg SG
Altsauen (M)
1,31
€/kg SG
Bullen (E-P)
3,65
€/kg SG
Kühe (E-P)
2,94
€/kg SG
Färsen (E-P)
3,48
€/kg SG
Kälber (E-P)
4,93
€/kg SG
Kälber (FlV)
5,28
€/kg LG
Kälber (Sbt.)
88,99
€/Tier
Eier (L/Boden)
14,50
Ct/Ei
Milch (Mai)
33,63
Ct/Liter

Quelle: LEL, LBV, BLE

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