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Stellungnahme zu den möglichen Auswirkungen des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration ab 2019



Nach den Vorgaben des Tierschutzgesetzes ist ab dem 1. Januar 2019 die betäubungslose Ferkelkastration in Deutschland verboten. Im Rahmen einer Folgenabschätzung untersuchten im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden- Württemberg die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, die Landesanstalt für Schweinezucht in Boxberg sowie die Landesanstalt für Entwicklung der Landwirtschaft und der ländlichen Räume in Schwäbisch Gmünd die Auswirkungen des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration auf die Wettbewerbsfähigkeit der Schweinefleischerzeugung in Süddeutschland einschließlich der Vermarktung und auf die Strukturen in der Ferkelerzeugung.

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Marktlage Ferkel




Seit Ende Oktober 2016 ziehen die Ferkelpreise nahezu kontinuierlich an. Im 1. Quartal 2017 wurden mit 59,20 €/Ferkel rund 15 € mehr als im Vergleichszeitraum 2016 erzielt.

Die Vermarktung von Ferkeln ist durch eine flotte Geschäftslage gekennzeichnet. Trotz des hohen Preisniveaus ist der Ferkelmarkt von einer lebhaften Einstallbereitschaft der Mäster und festen Preisen geprägt.

Die Sauenhalter in Deutschland müssen sich mit weiteren Anforderungen hinsichtlich des Tierschutzes beschäftigen. Der anstehende Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration und die Umsetzung des sogenannten Kastenstandurteils des Oberverwaltungsgerichts Magdeburg, das auch höchstrichterlich vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt wurde, stellen die Betriebe vor zusätzliche Herausforderungen.

                       

In den EU-Staaten gingen die Sauenbestände im Schnitt im Vorjahr um 1,6 % zurück. Mit einem Abbau der Bestände um 3,3 % liegt dabei Deutschland an der Spitze des Bestandsabbaus. In der gesamten EU werden nur noch 12,1 Mio. Sauen gehalten, die Ferkel liefern können. Davon stehen 1,9 Mio. in Deutschland.

Im aktuellen 5-Jahresplan des chinesischen Landwirtschaftsministeriums ist festgelegt, dass die Schweinebestände in städtischen Regionen und in Regionen, die für Wasserverschmutzung empfindlich sind, gedeckelt werden. Dies betrifft 39 % der Schweineproduktion in China und auch Zuchtsauenbestände. Bei konstantem Verzehr an Schweinefleisch in China, würde dies den chinesischen Importbedarf an Schweinefleisch erhöhen. Der sinkende Pro-Kopf-Verzehr in Deutschland könnte durch verstärkte Exporte ausgeglichen werden.

In Baden-Württemberg wurden in KW 12 für ein 25 kg Ferkel in der 200er-Gruppe durchschnittlich 63,20 € bezahlt, in KW 13 wurde ein Plus von 1 € notiert.

Bio-Ferkel erbrachten im Februar 2017 136,33 €/Stück und damit 6,51 € mehr als vor einem Jahr.

31.03.2017

Aktuelle Ferkelnotierung
Region
Hohenlohe und
Oberschwaben 
erzielte Ø-Preise
der Vorwoche
15.04.2017 - 21.04.2017
Notierung
vom
24.04.2017
Spanne
Ø
 
Preis 200er Gruppe*
64 - 69 €
65,90 €
unverändert
Ferkel im Handelsabsatz
22.011
 
*seit 01.06.2015: Notierungsbasis 200er Gruppe 
Ferkelpreise 3 Jahre
Ferkelpreis 10 Jahre

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