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Ferkel

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Die positive Entwicklung am Ferkelmarkt wird durch feste Mastschweinepreise und das jahreszeitliche Absinken der Temperaturen gestützt.

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Stellungnahme zu den möglichen Auswirkungen des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration ab 2019



Nach den Vorgaben des Tierschutzgesetzes ist ab dem 1. Januar 2019 die betäubungslose Ferkelkastration in Deutschland verboten. Im Rahmen einer Folgenabschätzung untersuchten im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden- Württemberg die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, die Landesanstalt für Schweinezucht in Boxberg sowie die Landesanstalt für Entwicklung der Landwirtschaft und der ländlichen Räume in Schwäbisch Gmünd die Auswirkungen des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration auf die Wettbewerbsfähigkeit der Schweinefleischerzeugung in Süddeutschland einschließlich der Vermarktung und auf die Strukturen in der Ferkelerzeugung.

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Marktlage Ferkel

Nachdem die Ferkelpreise im Sommer mehrere Monate auf stabilem Niveau verharrten, fiel der Preisrückgang im Oktober moderat aus. Rund 5 € gaben die Preise nach, bevor sie sich Anfang November wieder stabilisieren konnten. Nach einer langen Zeit mit wirtschaftlichen Problemen konnten die Ferkelerzeuger zumindest in der Hochpreisphase kostendeckend arbeiten.

Der Ferkelmarkt war in den letzten Wochen von den Vorgaben des Schlachtschweinemarktes geprägt, die Ferkelpreise folgten dem Einbruch der Schlachtschweinepreise. Derzeit nimmt die Einstallbereitschaft der Mäster mit sinkenden Temperaturen wieder zu, gleichzeitig pendelt das Ferkelangebot saisonal zurück. Der Ferkelmarkt präsentiert sich daher ausgeglichen. Positive Signale vom Schlachtschweinemarkt beleben den Handel. Aufgrund der national und EU-weit abnehmenden Zuchtsauenzahlen können die Ferkelerzeuger weiter von einem geringeren bis stabilen Ferkelangebot ausgehen.

In Baden-Württemberg wurden in KW 47 für 25 kg Ferkel in der 200er Gruppe durchschnittlich 49,90 € bezahlt, in KW 48 wurde ein Plus von 1 € notiert. Bio-Ferkel kosteten im Oktober 2016 137,55 €/Stück und damit 5,86 € mehr als vor einem Jahr.

Aus Dänemark wurden im Oktober 2016 468.952 Ferkel importiert (-8 % gg. dem Vormonat). Polen ist neben Deutschland das zweitwichtigste Absatzgebiet für dänische Ferkel.

30.11.2016

Aktuelle Ferkelnotierung
Region
Hohenlohe und
Oberschwaben 
erzielte Ø-Preise
der Vorwoche
19.11.2016 - 25.11.2016
Notierung
vom
28.11.2016
Spanne
Ø
 
Preis 200er Gruppe*
48 - 52 €
49,90 €
plus 1,00 €
Ferkel im Handelsabsatz
23.748 Stück
 
*seit 01.06.2015: Notierungsbasis 200er Gruppe 
Ferkelpreise 3 Jahre
Ferkelpreis 10 Jahre

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