Service-Navigation

Suchfunktion

Ferkel

Aktuell

Am Ferkelmarkt wird zügig nachgefragt. Vor dem Hintergrund der Schlachtschweinepreise als auch des Niveuas der Ferkelpreise hat sich der Markt beruhigt.

Ferkelpreis aktuell
Kontakt

Bernhard Stetter

07171 / 917 242

ferkelnotierung@lel.bwl.de

Telefonverzeichnis

Stellungnahme zu den möglichen Auswirkungen des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration ab 2019



Nach den Vorgaben des Tierschutzgesetzes ist ab dem 1. Januar 2019 die betäubungslose Ferkelkastration in Deutschland verboten. Im Rahmen einer Folgenabschätzung untersuchten im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden- Württemberg die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, die Landesanstalt für Schweinezucht in Boxberg sowie die Landesanstalt für Entwicklung der Landwirtschaft und der ländlichen Räume in Schwäbisch Gmünd die Auswirkungen des Verbots der betäubungslosen Ferkelkastration auf die Wettbewerbsfähigkeit der Schweinefleischerzeugung in Süddeutschland einschließlich der Vermarktung und auf die Strukturen in der Ferkelerzeugung.

Lesen Sie weiter...

Marktlage Ferkel

2016 zeigten die Ferkelpreise fast das ganze Jahr nach oben. Unterbrochen wurde dieser Lauf nur Ende Oktober, als die eingebrochenen Schweinepreise die Ferkelpreise kurzzeitig nach unten drückten. 2017 ging der Preisanstieg bisher weiter, in der laufenden Woche dürften die Preise knapp 59 €/Ferkel erreichen, ein Preis, der letztmalig Anfang 2012 erzielt wurde.

Die Ferkelvermarktung ist aktuell durch eine flotte Geschäftslage gekennzeichnet. Trotz des ungewöhnlich hohen Preisniveaus für Ferkel war der Ferkelmarkt im Januar von einer lebhaften Einstallbereitschaft der Mäster und von festen Preisen geprägt. Für zum Verkauf anstehende Ferkel werden sehr zügig Abnehmer gefunden. Teilweise müssen Mäster auf ihre bestellten Partien warten, vor allem bei den gesuchten größeren Ferkelgruppen mit einheitlicher Genetik und entsprechendem Gesundheitsstatus. Der Preisverlauf am Ferkelmarkt hat sich inzwischen von den Preisvorgaben des Mastschweinemarkts getrennt.

Neben niedrigen Erlösen in 2014 und 2015 bereiten den Sauenhaltern immer höhere Anforderungen und daraus resultierende Kosten hinsichtlich Umwelt- und Tierschutz Kopfzerbrechen. Die Reduzierung der Sauen­bestände in der EU und auch in Deutschland wird daher anhalten, zeitgleich nimmt aber die Nachfrage nach Schlachtschweinen mit Geburt, Mast und Schlachtung in Deutschland zu.

Aus Dänemark wurden im Jahr 2016 insgesamt 6,4 Mio. Ferkel nach Deutschland importiert (-1 % gg. 2015). Im dritten Jahr in Folge ging damit die Zahl der aus Dänemark nach Deutschland eingeführten Ferkel zurück. Neben Deutschland ist das wichtigste Absatzgebiet für dänische Ferkel Polen. 2016 wurden 39 % der Ferkelexporte Dänemarks nach Polen verbracht (+17 % gg. Vorjahr).

In Baden-Württemberg wurden in KW 4 für 25 kg Ferkel in der 200er-Gruppe durchschnittlich 57,90 € bezahlt, in KW 5 wurde ein Plus von 1 € notiert. Bio-Ferkel kosteten im Dezember 2016 136,33 €/Stück und damit 3,45 € mehr als vor einem Jahr.

31.01.2017

Aktuelle Ferkelnotierung
Region
Hohenlohe und
Oberschwaben 
erzielte Ø-Preise
der Vorwoche
11.02.2017 - 17.02.2017
Notierung
vom
20.02.2017
Spanne
Ø
 
Preis 200er Gruppe*
58 - 63 €
59,90 €
unverändert
Ferkel im Handelsabsatz
23.283 Stück
 
*seit 01.06.2015: Notierungsbasis 200er Gruppe 
Ferkelpreise 3 Jahre
Ferkelpreis 10 Jahre

Fußleiste